Erkenntnisse am Tag danach

Auf Seite der Demokraten ist der Kampf nicht vorbei. Durch Umfragen wurden nun folgende teilweise verblüffende Einstellungen bekannt: eine grobe Verallgemeinerung: Männer wählten Obama, Frauen wählten Clinton. Ca. 59% der Vorwähler waren Frauen. Gleiches gilt auch für die Stimmen der Latino und Asiaten: beide Bevölkerungsgruppen favorisierten Clinton. So dass sie momentan vorn liegt. Dafür hat Obama die Afro-Amerikaner für sich eingenommen. Eine überwältigende Mehrheit entschied sich fur ihn in Georgia.

Noch ein paar mehr Statistiken gefällig? Traditionelle Demokraten und diejenigen aus dem Arbeiterstand wählten eher Clinton während die besser Gebildeten und Wohlhabenderen Obama favorisierten. Ausserdem gehen die Meinungen ab einem bestimmten Alter auseinander: diejenigen über 50 bevorzugen Clinton. Die unter 50 stimmen eher für Obama. 

Auch für die nahe Zukunft wurden bereits Berechnungen angestellt. Umfragen zeigen, dass Obama über den Republikaner McCain siegen würde, wäre er denn der Präsidentschaftskandidat. Das zieht die demokratische Partei natürlich in ihre Berechnungen mit ein, wenn sie sich überlegen, wer ein besserer Gegner für McCain wäre. Übrigens gibt es keinen grossen Unterschied in den politischen Programmen von Obama und Clinton. Es ist nur so viel klar, dass die Wählerschaft eine Veränderung herbeisehnt.

3 Meinungen

  1. Clinton aufstellen, das käme einer Mischung aus Harakiri und Kamikaze gleich!

  2. Fuer viele ist Frau Clinton immer noch besser als B… also deren Einstellung ist einfach: Hauptsache die demokratische Partei!

  3. Dieses Argument dreht sich offensichtlich im Kreis:
    Es gibt zwei Möglichkeiten:
    1. Man geht davon aus, dass die Existenz der Welt keine erste Ursache erforderlich macht, in diesem Fall muss nicht weiter nach einem Schöpfergott gesucht werden.
    2. Man geht davon aus, dass eine erste Ursache notwendig ist. (In diesem Fall sollte man überlegen ob es Anzeichen gibt, dass sie göttlicher natur ist oder nicht.)
    Das Argument, das immer wieder zu Gunsten der 2. These genannt wird, ist, dass alles, das wir beobachten können einen Grund benötigt. Dabei wird fast immer vergessen, dass wir absolut nichts beobachten können, dass der Entstehung der Welt gleicht: Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen der Entstehung von Energie und deren Auswirkung. Aber nehmen wir einmal an, dieser Unterschied sei nicht relevant, es bedürften also alle Vorgänge – gleich welcher Art – eine Ursache, denn dies ist der Argumentationsweg, den die theologische Seite wählt. Doch erstaunlicherweise wird der Gedanke nie zu Ende gedacht: Gott als Schöpfer der Welt – schön, von mir aus. Allerdings geht diese Vorstellung ja davon aus, dass alles eine Ursache benötigt. Wer (Oder was) also, erschuf Gott? Es ist nicht möglich davon auszugehen, dass Gott außerhalb dieser Kette steht, da das Argument die Annahme voraussetzt, alles benötige eine Ursache. Räumt man nun ein, Gott selbst benötige sie nicht, so zerstört man selbst die These, alles benötige einen Grund.
    Die einzig logische Annahme ist meiner Meinung nach daher Nummer 1.
    Freundliche Grüße, über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

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