Eine Bühne für die Reeperbahn

Seit Sommer 2004 ist sie in Planung: die Neugestaltung des
Spielbudenplatzes auf der Reeperbahn. Die Stadt Hamburg meint Geld über zu
haben, um ein weiteres Bauprojekt durchzuführen – neben Jungfernstieg und
Hafencity. Ein offener Wettbewerb wurde ausgeschrieben, um das schönste Modell
für den Umbau zu finden. Als Sieger gingen die Landschaftsarchitekten Lützow 7
(Berlin) und die Architekten Spengler Wiescholek (Hamburg) hervor.
 
Für 9,5 Millionen Euro wird der Platz mit zwei fahrbaren Bühnen
ausgestattet. Zudem wird die Tiefgarage erneuert. Die mit Edelstahlgitterwerken
überspannten Bühnenbauwerke stehen sich an beiden Enden des Platzes gegenüber
und können je nach Bedarf auf Schienen bewegt werden und so verschieden
Standorte „anfahren“. So entstehen verschiedene Raumgrößen, die den früher
statischen Platz dynamisch verändern. Schiebt man die Bühnenbauten zusammen,
bieten sie Schutz vor Wind und Wetter und das ist in der oft von Regen
geplagten Stadt Hamburg bestimmt sinnvoll.

Die neu gegründete Betreibergesellschaft der Anlieger des
Spielbudenplatzes wird den Betrieb auf dem Spielbudenplatz zum 1. März 2006 übernehmen.
Der Vertrag läuft bis Ende Januar 2007. Nach diesem Zeitraum wird man sich auf
der Grundlage der Erfahrungen aus dem Jahr 2006 über eine Fortsetzung neu
verständigen.

Eingeweiht werden soll der multifunktionelle Platz am 27.
Mai. Bisher sieht das ja noch nicht so aus, aber wir drücken feste die Daumen.
Dann kann der neue Platz auch gleich Schauplatz für die Aufstiegsfeier des FC
St. Pauli in die 2. Bundesliga werden, oder doch nicht? Egal, gefeiert wird auf jeden Fall.

Eine Meinung

  1. Jetzt haben sie die Baustelle per Partyzelt überdacht, damit’s die Bauarbeiter schön warm haben und der Boden auch. Der war nämlich bislang noch zu hart und zu frostig, um ihn bearbeiten zu können. Bis 27. Mai? Glaube ich nie im Leben!

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