Ein Geniestreich Ronaldinhos hat gereicht! Und was die ?Bild-Zeitung? daraus gemacht hat?

Erst einmal das Wesentliche zusammengefasst: Milan hatte in
Halbzeit Eins einige Großchancen, während Barcelona die nötige
Durchschlagskraft vermissen liess. Ronaldinho blieb blass. Sein Gegenüber Kaka
konnte allerdings auch keine großen Akzente setzen. In der zweiten Hälfte
vergrößerte der FC Barcelona den Druck und in der 57. Minute packte der
brasilianische Weltfussballer vom FC Barcelona den Zauberstab aus.
 
Nachdem er die defensive Mittelfeldwalze vom AC Mailand,
Gennaro Gattuso, kurzum schwindelig spielte schlenzte er den Ball aus 25 Metern
in den gegnerischen Strafraum in den Lauf des stark aufspielenden Giuly (bester
Akteur auf dem Platz) der den Ball per Dropkick ins linke Eck ballerte. Milan-Keeper
Dida war ohne Chance.
 
Ein Wahnsinn, was die Bildzeitung aus dieser Szene machte: „Giuly
vollendete das Kunstwerk mit einem Volley-Knaller unter die Latte.“
 
Ich frage mich, ob der Verantwortliche dieses Artikels das
Spiel überhaupt gesehen hat. Hat der die Tomatenbrille aufgehabt, oder wie? Wie
kann man als Redakteur aus einem Dropkick ins linke Eck, einen Volleyknaller
unter die Latte machen? Soll sich der Leser fragen, ob er überhaupt dasselbe
Spiel gesehen hat? Und: wer ist bitte der verantwortliche Chefredakteur des
Sportressorts, der den Quark mit abgesegnet hat? Seit dem Bayern-Köln Spiel ist
das für uns Lesern aber nichts Neues mehr!

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