Ein Abend mit?Joy Denalane

Langsam, ganz langsam, kündigte er sich an. Um kurz nach acht geht`s los. Joy und ihre Band betreten die Bühne. Applaus, noch etwas verhalten, nordisches Understatement halt. Doch das Eis wird dank des feurigen Temperaments der gebürtigen Berlinerin schnell gebrochen.

Nach den ersten ein, zwei Songs hat das Publikum den Soul aufgesogen. Der Funke beginnt langsam überzuspringen. Dann, ein erster Höhepunkt: Was auch immer.

 

Danach ist erst einmal ein wenig chillen angesagt. Ruhigere Stücke aus ihren neuen Album folgen. Faszinierend ist die Mischung an diesem Abend: mal deutsch, mal englisch, aber immer mit Energie und Leidenschaft präsentiert Joy ihre Stücke. Sie ist unglaublich präsent, man merkt es an den kleinen Gesten, an den Geschichten die sie immer wieder zwischendurch erzählt. Geschichten die sie mit ihren Songs verbindet und die diesen so eine ganz persönliche Note geben. Das Publikum dankt es ihr.

Nach 90 Minuten scheint alles viel zu schnell vorbei zu sein. Doch es zieht die Musiker nach minutenlangem Beifall noch einmal auf die Bühne. Die Feuerzeuge werden rausgeholt. Es folgen Soli und Freestyle – unbeschreiblich.

Und dann „Sometimes love". Joy und ihr Bassist, Josh David, der den Song schrieb, verzaubern das Publikum, endgültig. Erst beide zusammen und dann Josh alleine, mit seiner ganz eigenen Version des Songs. Das Publikum ist längst entflammt und feiert Joy und Band frenetisch- es wird diesen Abend so schnell nicht vergessen.

Ein wunderbarer Abschluss des Sommers.

Danke Joy!

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