Eigene Fotos vergolden

Sonja Angerer hat in einem Beitrag für macnews.de das Thema unter dem Titel "Die vergoldete Kamera" aufgegriffen und gibt neben einer Situationsbeschreibung auch den ein oder anderen Hinweis, wie mensch selbst eigene Fotos besser vermarkten kann:
"Mit den eigenen Fotos Geld zu verdienen, ist für viele Fotografen ein heimlicher Traum. Doch davon leben können die wenigsten. Trotzdem sind Bildagenturen nach wie vor ein Erfolg versprechender Weg, das eigene Material in klingende Münze zu verwandeln. … So vielfältig sich die Agenturlandschaft gestaltet, so viele Vermarktungsmöglichkeiten gibt es." (www.macnews.de)

[via fotostoria.de]

25 Meinungen

  1. ich wundere mich immer wieder wer alles fotos verkaufen will. wir die profis die von unseren bildern leben müssen bleiben auf der strecke.ich geh doch auch nicht in einen baumarkt, kauf mir eine säge und mache eine schreinerei auf.gruß horst

  2. wenn du mit der säge dann aber einen tollen tisch zimmerst und feststellst, du hast talent. würde es dich dann nicht reizen weiter zu machen und damit geld zu verdienen?gruß ernst

  3. ja sicher, aber ich müsste dann auch brav meine steuern zahlen, meine rentenversicherung, etc. und nicht nur das geld einstecken.ich glaube nicht das diese hobby bildverkäufer nur eine müde mark bezahlen.

  4. >ich wundere mich immer wieder wer alles fotos >verkaufen will. wir die profis die von unseren bildern >leben müssen bleiben auf der strecke.Du widersprichst Dir. Wenn Du Bilder verkaufen möchstest, zählt Qualität und wenn Du die nicht bringst, bleibst Du selbstverständlich auf der Strecke. Egal ob du davon leben musst oder nicht.

  5. Schoen waers, wenn nur die Qualititaet zaehlen wurde! Der Preis entscheidet wesentlich, da wird oft lieber das billigere Bild genommen, Hauptsache ein Bild, das ist leider die Realitaet im aktuellen Fotojournalismus. Einzig bei anspruchsvollen Fotobaenden u.ae. koennen die Profis noch punkten, doch die sind zu selten, zu wenig und reichen bei weitem nicht zum Ueberleben…

  6. http://www.foto-talk.deIn diesem neuen deutschsprachigen Forum diskutieren Microstock Fotografen über die Verdienstmöglichkeiten und verschiedenen Bildagenturen. http://www.foto-talk.deGrußThomas

  7. Mit Fotos richtig Geld vierdienen zu wollen ist wohl leider wirklich nur ein Traum vieler Studenten…

  8. Es gibt ja mittlerweile bei der Bildzeitung den „Leserreporter“.

  9. Wer davon träumt, das man damit Geld verdienen kann, der sollte sich mal diese Seite ansehen. http://micro-stock-photo.info/Das einer meiner Forumsteilnehmer in http://www.foto-talk.relota.comDer macht einige hundert Euro im Monat. Und von diesen Fotografen gibt es im Forum eine ganze Menge die über ihre Umsätze berichten.GrußThomas

  10. Muss Hottommi da absolut zustimmen. Bin Amateur und beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Fotos verkaufen. Es ist absolut was zu holen! Natürlich wird man nicht Millionär 🙂 http://www.schumpelick.net/die-erde/fotos-verkaufen/index.phpAuf meiner Seite habe ich meine Erfahrungen und Tipps zusammengetragen. Wird ständig erweitert! Viele Grüße,Felix

  11. Dieser Trend wird zu immer schlechteren Bildern führen.

  12. Ich glaube nicht, das der Trend zu schlechteren Bildern führt. Eine Große Masse „Durchschnittliches“ hat es schon immer gegeben, nur die Vermarktungsplattformen nicht. Jetzt sind eigentlich nur die Fotografen in Gefahr, die sich nicht von der Masse abheben. Wer was Gutes Exklusives haben möchte, bezahlt immer noch gutes Geld dafür.

  13. Bestimmen Sie doch einfach selbst Ihr Honnorar. Ich habe eine Seite programmieren lassen, auf der jeder seine Fotos einstellen kann, und welche dann als Poster oder Leinwanddruck angeboten werden.

  14. Ein paar gute Tipps in den Kommentaren. Ich werd mir das mal reinziehen … sagen eh alle ich hätte das richtige Auge 😉

  15. ich belasse es dann doch lieber beim Hobby, so wird man nicht enttäuscht

  16. es ist unheimlich Schwierig, seine Bilder zu vermarkten. Für Hobbyfotografen ist es derzeit viel lukrativer per Fotoshootings für Privatpersonen ein wenig Geld dazu zu verdienen.

  17. Häufig ist es allerdings auch der Fall, dass Fotografen die Qualität ihrer eigenen Fotos einfach überschätzen. Wenn sich das Material dann nicht verkaufen lässt, wird dies auf die Gesamtmarktsituation geschoben! Die Realität ist aber, dass gute Qualität weiterhin gut bezahlt wird. Es gibt halt nur einen riesen großen Bereich von mittlerer bis schwacher Qualität, da ist nichts zu verdienen, auch wenn die Hoffnungen bei den entsprechenden Fotografen trotzdem vorhanden sind. Das Problem in der Fotobranche ist, dass der Übergang vom Amateur zum Profi fließend ist. In anderen Branchen, zum Beispiel dem Rechtswesen, müssen sich die Profi-Juristen nicht noch den Markt teilen mit Amateur-Juristen. So was gibt es da ja gar nicht.

  18. Tip für ambitionierte Fotografen: Es gibt ein Internet-Malstudio, das handgemalte Ölgemälde auf Basis qualitativ hochwertiger Fotos erstellt:http://www.ARTMaker.euSiehe auch die auf der Website dargestellten überzeugenden Referenzgemälde.

  19. Die Webdesigner haben auch überlebt, weil jeder meint eine Webseite erstellen zu können. Warum sollten sich nicht auch die guten Fotografen durchsetzen.Ich bin nur amitionierter Foto-Amateur, aber wenn ich damit Geld verdiene, weil mein Foto besser gefällt (nicht technisch besser ist) soll es mir recht sein… Letzten Endes wird sich immer das Durchsetzen, was der Markt will, ob es nun den eigenen Qualitätsansprüchen genügen mag oder nicht…Daher vorwärts und fleißig Fotos verkaufen …bei Fotolia 🙂Mein Portfolio!

  20. Vielen Dank für den Link, der Beitrag ist sehr interessant!

  21. @Christian: du sprichst mir aus der Seele. Ich habe nichts dagegen, dass auch junge Fotografen versuchen Fuß zu fassen. Schließlich haben wir alle irgendwann einmal den ersten Schritt gemacht und angefangen.

  22. Im Endeffekt ist es ganz einfach. Nur wer dauerhaft Bilder mit guten Inhalten und in hoher Qualität liefert kann von diesem Geschäft leben. Dazu gehört aber eine ganze Menge Wissen, das weit über die Bedienung der Kamera hinaus geht. Ich denk als etablierter Fotograf brauch man sich wenig Sorgen um die Zukunft und die Konkurrenz machen, aber man darf die eigene Entwicklung und den eigenen Lernprozess niemals einschlafen lassen.

  23. Letzten Endes ist das Austauschen von Binsenweisheiten nicht sehr fruchtbar. Negativ ist es jedenfalls, wenn man sieht wie die Bildhonorare in den letzten 5 Jahren regelrecht erodiert sind.

  24. Sehr interessanter Beitrag, ebenso die Kommentare.
    Ich denke, es ist nicht einfach mit Fotos Geld zu verdienen, doch es geht schon.
    Gruß,
    Martin

  25. Am interessantesten ist die Diskussion zu dem Thema !!!

    MFG
    Sascha

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