Dürftige Leistung Portugals reicht zum Sieg über Angola!

Lediglich
Portugals Superstar Christiano Ronaldo zauberte nach dem 1:0 weiter, was geil
aussah aber nicht effektiv war. Die Durchschlagskraft fehlte,Chancen
waren Mangelware und die Lust zu kicken ging den Portugiesen in der
zweiten Hälfte dann komplett abhanden. Weswegen es den Spielern aus
Angola leicht gemacht wurde in das Spiel zurück zu finden. Jedoch
konnte der äusserst agile Angola-Stürmer Akwa seine Anwesenheit im
Sechzehner Portugals und seine artistischen Fallrückziehereinlagen
nicht ausreichend ausnutzen um den Ball zum Ausgleich ins Netz der
Portugiesen zu befördern.

Sowieso gefiel mir dieser Akwa sehr gut. Einer der das Risiko nicht scheut auch
mal etwas „Verrücktes“ zu machen, technisch versiert und schnell ist etc. Ein
Mann für die Bundesliga. Vielleicht für den HSV, die dringend einen flinken
Angreifer benötigen, der sich auch mal durch den Strafraum wuselt. Charakterlich
kann ich Akwa zwar nicht beurteilen, doch so einer stellt sich, glaube ich,
nicht ins Rampenlicht und mimt die Primadonna(wenn er mal nicht spielt). Was
der HSV bei seiner Stürmersuche nämlich beachten sollte: zu viele Stars können
auch für Ärger sorgen… HSV-Kurzausflug beendet.

Fast
hätte Angola kurz vor Schluss noch den Ausgleich erzielen können. Doch
Portugal-Torwart Ricardo stand bei der Direktabnahme Mantorras genau richtig. Glück
für Ricardo, dass sich dieser Ball nicht verselbstständigte und ins Eck
zwirbelte. Solche Lupfer werden dann immer länger und länger. Da kannst als
Torwart auch Gummiarme, wie bei den „Fantastic Four“ haben und die kriegst die
Pille nicht zu fassen.

Was
lamentiere ich hier nur über eine vergebene Chance? Wahrscheinlich, weil ich
seit dem Trinidad-Unentschieden gegen Schweden so ein Underdog-Fan geworden
bin. Ich hätte es den Afrikanern gegönnt. Und um den Artikel nun mit einem Kalauer
meines Chefs zu beenden, weil er an Witzigkeit nicht zu überbieten ist: „An-Gola
könnte ich mich Tod saufen!“   

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