Die Äpfel sind reif – der Herbst ist definitv da!

Äpfel

Belkin Farm befindet sich in South Natick, Massachusetts. Das Auto wird auf dem Parkplatz abgestellt, dann geht es zu Fuß weiter zu einem kleinen Zug, der die Leute zu den verschiedenen Stationen bringt. Die Wege wurden mit Wegweisern ausgestattet. Hier entlang zum Jonasgold Apfel, da entlang zu den Pfirsichen. Auf den Schildern finden sich auch Informationen zu den einzelnen Sorten.

Die Fahrt endet an einem Picknickplatz und Streichelzoo, den wir als erstes besuchten. Hier können Ziegen, Schafe, ein Rentier, Kaninchen, Esel, Emus und Strauße bewundert werden. Nur die Ziegen und Schafe sind zum Anfassen da, um das Straußenpaar dagegen ist ein doppelter Zaun gebaut, trotzdem kann der Vogel ohne weiteres drüber hinaus argwöhnisch auf uns herunterblicken.

Belkin Farm produziert komplett organisch. Das heißt, der Kompost wird nur aus dem Abfall der Farm hergestellt und dann ohne chemische Zusatzstoffe verwendet. Auch die Früchte werden nicht besprüht. Durch ein ausgeklügeltes Bewässerunsssystem werden die Bäume ständig mit Wasser versorgt.

 Am ungewöhnlichsten ist wohl die Höhe der Bäume. Sie werden darauf getrimmt, bequem für die Pflücker zu sein. Deshalb heißt die Anlage auch Pedestrian Orchards. Zugegeben, Äpfel ohne irgendwelche Anstrengungen zu pflücken, ist bequem und ungefährlich. Aber diese kleinen Bäume erinnern mich an Bonsais, die ja auch beschnitten werden und auf eine vorgeschriebene Art und Weise wachsen sollen.

Die Belkin Farm gehört mit zu den ältesten Farmen Neuenglands. 1651 gegründet, wurde sie 2005 von der Familie Belkin gekauft. Sie wollen den Einwohnern Neuenglands die Möglichkeit geben, ihr Obst und Gemüse selbst zu pflücken und gesund zu leben. Wer keine Zeit hat und trotzdem erntefrisch kochen und essen möchte, kann auf dem Farm Markt einkaufen.

Nun zum Nachteil: wieder mal das liebe Geld. Die Belkins verlangen eine Eintrittsgebühr von 8 Dollar. Das heißt, nur um sich alles anzusehen, sind schon mal 10 Dollar weg (Benzin und Eintritt). Das geerntete Obst wird gewogen und dann per Gewicht bezahlt. Gesundes Essen kostet …

Foto: Thomas Renz – Fotolia

3 Meinungen

  1. Also die Geschichte mit dem Eintrittsgeld finde ich schon ziemlich heftig! Aber sonst hört sich wie ein cooles Ausflugsziel an.

  2. wenn ihr euch so ein lustvolles teil selber baut, bitte achtet auf qualitätsbaumaterial.aber wenn selbst gebaut, ist es sicher das individuellste lusttoy, welches man gerne gemeinsam benutzt. viel spaß beim abheben in andere sphären 🙂

  3. Das Problem mit dem Haken ist gar nicht so schwer zu lösen, entweder ein Blumenhalter, oder wie ich es mach ein Boxsack hin hängen. Der Boxsack ist natürlich besser, weil der Stabile Hacken dann nicht mehr auffällt.

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