Der Postillon: Satirenachrichten vom BILDblog-Redakteur

Lesen ist im Trend. Leider gelingt es oft nicht, sich ausreichend Zeit zum Lesen zu nehmen, doch wer vor dem Rechner sitzt und einfach mal wieder Lust auf lustiges Lesevergnügen plus satirischer Informations- Gewinnung hat, der sollte sich unbedingt mal auf die Postillon Seite klicken.

Der Postillon meint es gar nicht so

Der Postillon, die Seite von Stefan Sichermann, der regelmäßig für BILDblog schreibt, bietet köstliche aktuelle Themen aufbereitet zu witzigen Anekdoten. Teilweise behandeln die Artikel gegenwärtige Themen semi-real. Das heißt, sie picken sich aktuelle Ereignisse aus dem Nachrichtenpool und verfälschen sie auf ironische Weise. So gibt es zum Beispiel einen ironischen und witzigen Artikel über den (erfundenen) kleinen Timmy, der zu seinem 10. Geburtstag nicht wieder allein sein will. Also hat er sich als 15-jährige Tini bei Facebook angemeldet und dann “alle” zu seiner Party eingeladen.

Und sonst so?

Die Themen und Artikel auf “Der Postillon” erstrecken sich über alle möglichen Bereiche wie Wirtschaft, Sport, Tiere, etc. Es gibt außerdem einen “Newsticker” ganz im Stil der großen Nachrichtensender. Nur das dort dann Nachrichten wie “aufgrund vom Newsticker sind alle Pluszeichen aufgebraucht” oder “Waisenhaus: Madonna und Angelina Jolie adoptieren sich gegenseitig” entlang tickern.
Auch das “Wort zum Sonntag” wird königlich amüsant auf die Schippe genommen. Es kommentieren real-fiktive Personen wie das Covergirl “Amanda Hot” oder Dr. Carlos-Theodore de Bienmontaña als CSU-Shootingstar – daneben sieht man das Photo von Karl-Theodor zu Guttenberg mit aufgeklebten Torero Bärtchen.

Der Postillon ist witzig und smart und kann auf alle Fälle besten Gewissens weiter empfohlen werden. Wer will schon immer nur schlechte Nachrichten oder dieselben langweiligen Stories lesen?

2 Meinungen

  1. “Der Postillon meint es gar nicht so” – Ich denke, der Postillon meint es sehr wohl so und nicht anders. Das ist ja gerade das Gute …

  2. Hallo Ludwig,

    Die Teilüberschrift darf man auch gerne – ganz nach dem Postillon – ironisch sehen. Muss man aber nicht.

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