Der Masada Nationalpark in Israel: Beeindruckende Sehenswürdigkeiten inmitten der Wüste

Masada Israel ist ein faszinierender Nationalpark, dessen Herzstück die von Herodes I. erbaute Festung ist. Strategisch auf einem Plateau erbaut, wurde sie zum Inbegriff des Freiheitskampfes im ersten Jahrhundert nach Christus. Seit 2.000 Jahren überblickt sie das Tote Meer und seine wechselhafte Historie und gehört damit zu den Sehenswürdigkeiten, die man auf jeden Fall auf einer Reise nach Israel erleben sollte..

Masada: Israel und seine Geschichte

Masada ist für Israel nicht nur Teil der bewegten Geschichte, die Festung ist auch ein Symbol für den Willen zur Freiheit und für den Aufstand gegen die Römer. Im Jahre 70 nach Christus wurde die dort ansässige Garnison vertrieben und nur drei Jahre später kam es zu einer großangelegten Belagerung des Berges. Die fast 1.000 Bewohner von Masada töteten sich selbst, bevor sie den Römern in die Hände fielen. Die Geschichte der Rebellen wird zwischen März und Oktober in einer “Sound and Light” Show auf der Westseite des Berges präsentiert.

Der Nationalpark bietet zwischen dem Toten Meer und dem Judäischen Gebirge auch die Besuche der Straße nach Arad, der Oase En Gedi und der Wüste Negev. Mit einer Seilbahn kann man mittlerweile bequem auf den Gipfel der Festung fahren und von dort aus  Masada, Israel, das Gebirge und die Wüste überblicken. Man kann sich aber auch auf den moderat schwierigen Anstieg über eine Rampe machen und über einen geschwungen Weg, der auch Schlangenpfad genannt wird.

Nationalpark rund um die historische Festung

Seit 2001 gehört Masada in Israel zum UNESCO Weltkulturerbe, das jedes Jahr hunderttausende von Touristen anlockt. Vor einigen Jahren wurde der 50 Kilometer von Jerusalem entfernte und etwa 400 Meter hohe Felsen durch Unwetter in Mitleidenschaft gezogen worden. Um die Festung mit ihrer archäologischen und symbolischen Bedeutung zu retten, arbeitet seitdem die Behörde des Nationalparks an seiner Instandhaltung.

Eine Meinung

  1. Jerusalem_Reisender

    Jerusalem ist ein wunderbares Land. Schade, dass es nicht zur Ruhe kommt. Aber daran haben Politiker scheinbar kein Interesse. Ob auf Seite Jerusalems oder Palästinas.

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