Dauerbrenner Jarolim fällt gegen Angstgegner BVB aus

Keine guten Vorzeichen und Thomas Doll bleibt wohl nichts
anderes übrig, als sein Team umzustellen. Wie flexibel er, bezüglich
der Systemtaktik,
jedoch agieren kann, bewies er im Uefa- Cup Rückspiel gegen Rapid
Bukarest, als
er drei Spitzen auflaufen ließ. Ich fand dies sogar sehr gelungen, weil
im
nichts anderes übrig blieb, als sein Heil in der Offensive zu suchen.
Will der HSV den Champions League Platz festigen, muss gegen den zur Zeit
formstarken BVB gepunktet werden. Zudem wird es Zeit, die Fans nach dem letzten 2:1
Heimsieg im Jahre 1997, endlich wieder mit einem Dreier in den “eigenen
vier Wänden” zu verwöhnen.
 
Wer also, soll die Ausfälle kompensieren?

Da der BVB mit drei Spitzen spielt, würde ich mit drei
Verteidigern (Boulahrouz, van Buyten und Reinhardt) spielen und vor diesem
Defensivverbund sollten Wicky und de Jong als Staubsauger agieren, wobei de
Jong auch Akzente in der Offensive setzen kann. Über die Flügel flitzen die
schnellen Mahdavikia und Trochowski und versuchen die Aussenlinien so zu
beackern, dass Rafael van der Vaart genügend Möglichkeiten hat, die Fäden im
HSV Offensivspiel zu ziehen um die beiden Spitzen, Barbarez und Lauth, zu
bedienen.

Ersatzspieler wie Klingbeil und Laas werden enttäuscht in
die Röhre schauen, doch in solch einer vorentscheidenen Phase der Saison, gibt
es keine Zeit für Experimente.

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