Das russische Propagandaministerium gibt bekannt?

Geplant ist die Beilage unter anderem in der Washington Post und dem britischen Daily Telegraph, beides qualitativ hochwertige Zeitungen. Außerdem sollen die Propagandabeilagen in acht weiteren Ländern erscheinen, u.a. in China. Wer die anderen sieben Länder sein werden, deren glückliche Bürger Putins Worte bald lesen dürfen, ist noch nicht bekannt. Vielleicht kann unser Ex-Kanzler da ja noch was drehen.

Nach der Gründung von Russia Today im letzten Jahr, ist dies ein weiterer Versuch Moskaus des Kremls, seine Sicht der Dinge darzustellen. Das Ziel des Senders, wie der Zeitungsbeilage, ist es „[…] alte Vorurteile und Klischees über Russland abzubauen und dem Publikum die russische Sichtweise auf das internationale Geschehen vorzustellen."

Erklärungsbedarf besteht allemal. Just in dieser Woche wurde im Westen mit großer Aufmerksamkeit registriert, dass Russland es privaten NGOs nahezu unmöglich macht, ihrer Arbeit im Land nachzugehen. Aber sicher finden die Kommunikationsexperten des Kreml auch dafür eine nahe liegende Erklärung.

Genauso wie für die Verurteilung Michail Chodorkowskis, die Einschränkung der Pressefreiheit und so weiter und so weiter….

via editorsweblog 

5 Meinungen

  1. Von der Sowjetunion lernen heisst, siegen lernen……und ich dachte immer die Chinesen machen das Rennen ind er Welt…

  2. Schade das mein Stadt das das Geld umsonst ausgibt.Die „freier“ europear mit „sehr freien“ Medien sind einfach nicht in der lage, meine Meinung nach, villes zu ferstehen. Über unterschidliche Meinungen in Russischenmedien und tiefere Analuese können Europäer heutzutage nicht treumen etc.Ich hoffe mein President Putin bleibt weiter im das Land Führen.Slava Rossii!http://www.polit.o2tv.ru

  3. @ Demosfen….; ja sicher dieser „Führer“ dieser….lol

  4. Wie dumm waren wir uns nicht mit den Russen zu verbrüdern..der Anfang war ja schon gemacht….Wäre auf jeden Fall besser gewesen sich mit dem Grosskotz Hungerleider BRD einzulassen.Nur noch Streiks für ein besseres Leben…mehr Geld…gegen Busch….sowas gab es nicht mal in der DDR..Was haben wir uns da nur aufgeladen…Diese elenden Blender haben Ihre Pleite sehr gut überspielt…damals 1989.Jetzt spüllt es den ganzen Sumpf nach oben und alle jammern auf gleichen Nivau…na wenigstens da ist die Einheit vollzogen…

  5. Liste zur Pressefreiheit: Deutschland rutscht abBerlin/Paris (dpa) – Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) sieht eine alarmierende „Aushöhlung der Pressefreiheit“ in den USA, Frankreich und Japan. Deutschland fiel nach der „Cicero“- und der BND-Affäre in der weltweiten Rangliste zur Pressefreiheit vom 18. auf den 23. Platz zurück.Am schwierigsten ist die Situation für Journalisten der Liste zufolge in Nordkorea, Turkmenistan und dem Schlusslicht Eritrea. Dort sei Pressefreiheit ein Fremdwort, erklärte die ROG in Berlin und Paris. Russland belegt den 147. Platz unter den 166 Ländern. Der Erfassungszeitraum endete im August, noch vor dem Mord an der kritischen Journalistin Anna Politkowskaja.Die USA rutschten gegenüber dem Vorjahr um neun Plätze ab und belegten den 53. Rang. „Die Beziehungen zwischen den Medien und der Bush-Administration haben sich massiv verschlechtert, seitdem dem Präsidenten jeder Journalist verdächtig erscheint, der den „Anti-Terror-Krieg“ kritisch hinterfragt“, urteilte ROG. In mindestens 17 US-Bundesstaaten werde der Quellenschutz abgelehnt.In Frankreich (Rang 35) hätten Redaktions- und Hausdurchsuchungen zugenommen. In Japan bedrohten zunehmender Nationalismus und das System der exklusiven Presseclubs die demokratischen Standards. Das Land fiel um 14 Plätze auf Rang 51 der Liste, die zum fünften Mal erstellt wurde.In Deutschland war ans Licht gekommen, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) über Jahre hinweg Journalisten illegal überwachte. Beim Magazin „Cicero“ gab es Redaktions- und Hausdurchsuchungen, ein Verfahren wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat wurde inzwischen eingestellt. „Der Zugang zu Daten ist – trotz Verabschiedung des Informationsfreiheitsgesetzes – zum Teil immer noch erschwert“, heißt es zur Situation in Deutschland.Bei den „größten Feinden der Pressefreiheit“ habe sich kaum etwas geändert, stellt Reporter ohne Grenzen fest. „Journalisten in Nordkorea, Eritrea, Turkmenistan, Kuba, Myanmar und China riskieren für unabhängige Recherchen und Berichte noch immer massive Drohungen, Schikanen und langjährige Haftstrafen, manchmal sogar ihr Leben.“An der Spitze der Rangliste stehen nach wie vor nordeuropäische Länder wie Finnland, Irland, Island und die Niederlande, die sich den ersten Platz teilen. Dänemark verlor den Spitzenplatz nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen im Herbst 2005. Autoren wie Journalisten wurden bedroht und mussten Polizeischutz beantragen – „in einem Land, das für die Achtung von Bürgerrechten bekannt ist“. Positive Trends gab es auch: Haiti und Mauretanien hätten etwas an Boden gewonnen. Bolivien und Bosnien-Herzegowina konnten sich unter den ersten 20 Ländern platzieren. Bewertet wurden Daten zu 50 Fragen aus den 166 Ländern.

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