Das Mercedes Benz Museum in Stuttgart: Von der Pferdekutsche zum Rennwagen

Seit 1883 gab es die Daimler-Benz AG, 1926 wurde dann Mercedes-Benz gegründet und damit eine Marke, die für Qualität und Haltbarkeit steht. Den guten Ruf hat sie in den 20er Jahren erlangt, als diverse Mercedes Fahrzeuge an den berühmten Nizza Rennen teil nahmen.

Das Mercedes-Benz Museum

Im Museum kann man sich neben Informationen zur heutigen Autoherstellung vor allem eine Reihe an klassischen Modellen an sehen, die auch den berühmten Silberpfeil beherbergen, ein Mercedes der Bauart der späten Dreißiger, der in Sachen Rennsport Geschichte machte und der Konkurrenz durch eine hervorragende Leistung und Verarbeitung weit voraus war.

Das Mercedes Benz Museum selbst ist ein Kunstwerk an sich, wie eine Zukunftsversion wirkt das gigantische Gebäude, das altmodische Elemente mit modernen Designs vereint und von der Architekturfirma UNStudio entworfen wurde, die auch das Hyatt in Frankfurt am Main, sowie das Fraunhofer Institut, das ebenfalls in Stuttgart liegt, gebaut haben.

In Stuttgart sind die Klassewagen zu Hause

Auch wenn gerade die Wagen der 60er Jahre elegant an Spione und Geheimagenten erinnern, sind es wohl die Anfangsmodelle von Auto und Motorrad, die den Besuch im Museum besonders machen. Die Kutschen-artigen Wagen lassen ahnen, wie revolutionär das Auto zu den damaligen Zeiten gewesen sein muss, als man plötzlich ohne Pferd in ihnen sitzen konnte und trotzdem transportiert wurde, wohin man wollte.

International wundert man sich immer wieder ein wenig, dass die Deutschen als einzige Nation Taxifahrer haben, die ausschließlich Mercedes Benz fahren, während dieses Luxus Gefährt andernorts ein Zeichen dafür ist, dass man es geschafft hat. Auch das könnte man in dem Mercedes Benz Museum erfahren, denn die Zusammenarbeit zwischen Taxi-Unternehmen und Mercedes hat auch so ihre Geschichte. Man lernt nie aus.

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