Cuxhaven ? ein würdiger Tourabschluss!

…unglaublich! 20 Uhr Soundcheck! Sönke und ich auf dem Weg nach Cuxhaven sind gegen 19.40 Uhr kurz vor Otterndorf, also kurz vor dem Ziel, ruft Martin an, um uns zu sagen, dass er 80 Kilometer noch entfernt ist – im Stau! Wir gegen 20 Uhr am ‚Am Pier’, Veranstalter sagt: „Was wollt Ihr essen? Lasst Euch Zeit! Denn da, wo ihr gleich spielt, sitzen noch essende Leute!“ – OK! Entspannung!

Gegen 21.30 Uhr bauen wir unsere Anlage auf. Martin trifft ein, muss erst mal was essen. Gegen 22 Uhr, mitten im Aufbau, frage ich den Veranstalter, wann wir spielen sollen? Antwort: JETZT! Martin gerade zur Hälfte aufgegessen – Stress!

Teil 1: „Ist jemand hier, der letztes Jahr auch schon hier war?“ – „HIER!“ aus einer Ecke. OK, wir starten mit dem kuscheligen ‚Its alright’. Gefolgt wie immer von ‚Rocken’ und ‚Sommerdepression’. Und auch wie immer kommen sie bei ‚Kannst mich fahrn’ aus dem Quark und singen ‚brav’ mit. Dann ‚Das stimmt doch nicht’ und ‚Keine Zeit’. Pause.

In der Pause: 3 mal 4 cl Jägermeister!

Teil 2: ‚Ich steh auf dich’ ist die Eröffnungsnummer. So langsam ist zu erkennen, dass die Leute sich bewegen wollen. Bei ‚Du musst nicht traurig sein’ kommt ein Paar vor die Bühne und tanzt wie im Tanzcafé. Unglaublich schauen wir uns an, ob das Wirklichkeit ist, was wir da sehen, aber die Leute lassen sich von lauten Gitarren nicht irritieren und tanzen weiter. Andere folgen. Nun ‚Auto-tune’ als Kontrastprogramm – doch die Leute tanzen weiter. Der ‚Trainingsjackensong’ macht alles klar und wir bekommen alles, was man vor der Bühne so braucht: tanzende, grölende, händehochreißende, mitsingende Menschen! Zur Krönung des Ganzen bitten wir drei Mädels nach vorne, die für uns ‚3 minutes’ mit einer Tanzeinlage begleiten sollen. Großartig!

Nach diversen Aufforderungen zur Zugabe spielen wir eine halbe Stunde einen Mix aus ‚Rocken’, ‚Kannst mich fahrn’ und Trainingsjacke’ gepaart mit Rock’n’Roll und Blues! Zwischendurch kommt der Veranstalter auf die Bühne, trink mit uns Cuba Libre und bekommt sein lang ersehntes Schlagzeugsolo von Sönke und Martin. Danke Cuxhaven!

Veranstalter: „Tut mir leid, Jungs! Aber ich muss Euch nächstes Jahr noch Mal buchen!“

Eine Meinung

  1. Ach nee. Was freu’ ich mich (:

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*