Content managen, aber so richtig

TYPO3 ist frei verfügbar und kostenlos. Trotzdem soll es mit kommerziellen und kostenpflichtigen Produkten gut mithalten können und wird sogar von großen und namhaften Konzernen eingesetzt.

Natürlich habe ich unterschwellig immer das Gefühl, es damit zu übertreiben. Wenn globale Konzerne das System einsetzen, bin ich dann dafür nicht ein bisschen zu klein?

Im Prinzip nein, eigentlich nicht. Vielleicht aber doch.

Jedenfalls ist TYPO3 „mächtig“, wie die Informatiker gern sagen. Es stellt „mächtige Funktionen“ bereit, heißt es in Texten. Mächtig gewaltig, Egon – könnte man da mit Blick auf die Olsenbande sagen. Aber ich will nicht abschweifen. Ich blogge hier ja ordentlich.

*räusper*

Mit TYPO3 kann man also seine Internetseite verwalten und aktualisieren und wenn man will sogar mit mehreren Leuten, auf mehreren Domains und in mehreren Sprachen. Über „Extensions“ lassen sich die Funktionen des Systems erweitern: News-Modul, Gästebuch, Blog – alles möglich. Mit dem systemeigenen TypoScript lassen sich Inhalte flexibel sortieren und weiterverarbeiten. Mit dem neuen TemplaVoilá ist das Layout nun auch flexibler als früher.

Dafür hat man es im „Backend“ genannten Verwaltungsbereich mit einem Wust an winzigen Symbolen und winzigen Erklärtexten zu tun. Intuitiv ist hier aus meiner Sicht gar nichts. Da helfen nur Foren, Tutorials und Bücher. Alles das gibt es zum Glück zu Hauf.

Ein anderes, sehr ausgereiftes CMS ist offenbar Mambo/Joomla. Diese beiden fußen auf demselben System, werden aber inzwischen getrennt weiterentwickelt.

Na und dann gibt es noch bergeweise mehr Systeme. Eine praktische Seite habe ich neulich entdeckt: www.opensourcecms.com. Hier kann man nicht nur Content Management Systeme, sondern auch Weblogs etc. ausprobieren, ohne es selbst installieren zu müssen.

Wer sich mal spaßeshalber bei TYPO3 einloggt, wird dann auch gleich wissen, was ich meine.

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Eine Meinung

  1. Also ich kann nur empfehlen, mal einen Blick auf Contenido zu werfen. Von den kleineren, mir bekannten Systemen eigentlich eines der wenigen, welches man wirklich als „CMS“ bezeichnen kann. Als Entwickler hat man alle Freiheiten und kann sehr einfach Erweiterungen und Module über php einbinden. Ist das System dann erstmal aufgesetzt, können die Redakteure quasi „live“ und direkt innerhalb der Ansicht der fertigen Webseite Änderungen durchführen. Keine tagelange Einführung in die Bedienung eines aufgeblähten Backend, auch für Kunden optimal. Auch die Rechtevergabe ist äußert detailliert.

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