Bundesliga: Dortmund am Ende

Mit gerade einmal 34 Punkten nach 29 Spielen befinden sich die Dortmunder im unteren Mittelfeld und seit die vermeintlichen Absteiger in den Wochen das Siegen gelernt haben, könnte es für die Mannen von Thomas Doll noch einmal eng werden. Drei Tage vor dem entscheidenden Endspiel, wo man mit einem Sieg eine ganze Saison vergessen machen könnte, agierte die Dortmunder Offensive harmlos, während sich die Defensive im gewohnten Chaos ergab.

Diesmal durfte es bereits der vierte Torwart in dieser Saison versuchen, den Kasten der Schwarz-Gelben sauber zuhalten. Amateurtorhüter Höttecke, dem man eine große Zukunft zutraut, agierte aber wie alle Akteure nervös und sah bei den ersten beiden Gegentoren nicht wirklich glücklich aus. Auch die sonstigen Umstellungen von Trainer Thomas Doll fruchteten wenig, Kovac, Blaszczykowski, Federico und Klimowicz blieben ebenso hinter den Erwartungen hinterher wie allen anderen auch.

Kein Wunder also, dass die Fans nach dem Spiel skandierten: „Berlin, Berlin, Was wollt ihr in Berlin?“ Sollte der BVB am Samstag im DFB-Pokalfinale verlieren, dürfte wohl das Schicksal von Thomas Doll bei Borussia Dortmund besiegelt sein. Bei diesem Umfeld ist es eine Farce, in welchen Tabellenregionen sich der BVB bewegt und angesichts der mangelnden Charaktere, aus denen Frei, Petric und Kehl positiv herausragen, sieht die Zukunft nicht wirklich besser aus. Dortmund ist praktisch wieder einmal am Ende!

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