Brennende Autos in Berlin

Wen wundert es angesichts der Serie der Anschläge, es war der dritte Tag in Folge, dass diese inzwischen zum Politikum geworden sind. Die CDU wirft Berlins Innensenator Körting vor, die Brandanschläge, die jetzt schon über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr anhalten, zu lange verharmlost zu haben. 2007 gab es 97 registrierte Anschläge, bei denen 113 Fahrzeuge zu Schaden kamen. In diesem Jahr sind es bereits 35 Anschläge mit 59 Autos, damit dürfte die Zahl aus dem vergangenen Jahr locker übertroffen werden.

Hintergrund dieser Anschläge durch Linksextreme sollen Häuserräumungen gewesen sein. Dies dürfte allerdings nur die halbe Wahrheit sein, denn es gibt mittlerweile genügend Trittbrettfahrer, wie jener 21jährige, der zwar gefasst, aber nicht der linksextremen Szene zugeordnet werden kann.
Bei den Brandanschlägen sind Luxusautos von großen Firmen das Ziel, so musste Robben&Wintjes jene 29 Fahrzeuge von Donnerstag-Nacht beklagen, aber auch die Deutsche Bahn, die Telekom oder Sixt werden immer wieder Opfer der Anschläge. Dabei ist die Vorgehensweise größtenteils identisch, es wird glühende Holzkohle auf die Reifen der Fahrzeuge gelegt, wo es dann langsam zum Schwellbrand kommt. Die Polizei oberviert die Szene inzwischen großflächig, aber Erfolge kann sie nur sehr selten vorweisen.

Aus meiner Sicht sind die Anschläge ein extremer Ausdruck von Gewalt. Selbst wenn das Ziel immer wieder große Firmen sein sollen, erschließt sich für mich nicht der Zusammenhang zu den Häuserräumungen. Hoffentlich werden die Täter bald gefasst.

3 Meinungen

  1. für mich ist das schlimmer als wenn man menschen verbrennen würde …. autos haben doch eine seele man verdammt wieso werden die leute nicht geschnappt die das machen würde jemand meinen porsche boxster verbrennen … ich würde diese person finden und das selbe mit ihr machen … ich würde da vor nichts zurückschrecken

  2. du fährst doch garkein porsche. xD

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