Balkon-Safari

jede Deckung ausnutzend, sich möglichst unauffällig nach vorne bewegend. Die Kamera schußbereit im Anschlag. So stellen sich viele Menschen die Herangehensweise bei der Tierfotografie vor. Die meisten Tierbilder werden aber wohl nicht auf diese Weise gemacht.

Falke

In der Regel lassen sich Tiere am besten von einem vorher genau ausgewähltem Ansitz ablichten. So läßt sich schon vorher der Hintergrund auswählen und störende Bild-Elemente können eher vermieden werden. Hierbei ist es auch sehr hilfreich, wenn man/frau sich zumindest ansatzweise mit den Verhaltensweisen des abzubildenden Tieres (wie z.B. Fress- und Brutverhalten) vertraut gemacht hat. Hierdurch läßt sich z.B. schnell ein geeigneter Ort finden.

Gute Tieraufnahmen zeigen die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld. Und die Tiere sollten nicht in irgendeiner Form beeinträchtigt oder gar verschreckt werden. Hieraus ergibt sich, dass man eine gewisse Zurückhaltung und Distanz wahren sollte.

Am einfachsten sind Aufnahmen von Tieren zu realisieren, die in nächster Nähe zum Menschen leben. Dies gilt als aller Erstes für die Haustiere. Dies gilt aber auch für Tiere in Zoos und Wildgehegen. Aber es gilt auch für sogenannte Kulturfolger. Also freilebende Lebewesen die u.a. in Städten leben.

Spinne

Für gute Tierfotos muß man/frau nicht unbedingt in die große Wildnis reisen. Manchmal reicht es schon die Kamera auf dem heimischen Balkon oder an einem Kellerfenster aufzubauen.

Spinne_2

Eine gute Aufnahme braucht sehr viel Zeit und Geduld und immer eine große Portion Glück.

Keine Meinungen

  1. Klasse Aufnahmen und ein guter Tip! Es muß nicht immer die “Wildnis” sein, gute tierische Motive finden sich auch in der Stadt.

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