Bären an den Brooks Falls in Alaska

Einer dieser Orte sind die Brooks Falls in Alaska. An diesen Wasserfällen im Katmai National Park hat die Natur den Bären einen üppigen Tisch serviert. Jedes Jahr nämlich ziehen die großen Lachsschwärme über die Brooks Falls in Alaska zu ihren Laichgründen, um dort ihren Laich abzulegen und für Nachwuchs zu sorgen.

Bear Viewing an den Brooks Falls in Alaska

Diese Stelle ist relativ einfach zu erreichen. Mit einem Jet fliegt man von Anchorage nach King Salmon. Dort kann man übernachten, um dann am nächsten Tag weiter zu den Brooks Falls zu reisen. Oder man hat Glück und ergattert einen Übernachtungsplatz direkt in der Lodge im Katmai National Park. Diese ist während der Sommermonate jedoch schnell ausgebucht. Daher sollte man bereits mehrere Monate im Voraus reservieren.

Aber auch wer sich für die bequemere Übernachtung in King Salmon entscheidet, kann die Bären hautnah erleben. Dann legt man einen Teil der Strecke über den Naknek Lake mit dem Boot zurück, und die Rückfahrt per Wasserflugzeug, oder umgekehrt. Sind die Gäste vor Ort angekommen, werden sie zunächst im kleinen Besucherzentrum des National Parks eingewiesen, wie sie sich Bären gegenüber zu verhalten haben. Und dann geht es los!

Ohne Führer und auf sich allein gestellt, läuft der Bärenfreund dann – oft nur wenige Meter von den Kodiakbären entfernt und ohne schützendes Gitter  oder Zaun – den Weg zu den Aussichtsplattformen an den Brooks Falls. Dabei kann es schon einmal vorkommen, dass die Bären selbst den Zugang blockieren. Von der Plattform aus eröffnet sich dann ein wunderbarer Ausblick auf die Wasserfälle, an denen die Bären nach Lachsen fischen.

Allerdings sollte man auch wissen, dass die Zeit auf der Aussichtsplattform – je nach Anzahl der Beobachter – begrenzt ist. Sind zu viele Besucher vor Ort, regelt ein Park Ranger die Aufenthaltsdauer auf der Plattform über den Wasserfällen. Daher sollte man sich klar sein, dass es bei einem Besuch der Brooks Falls nicht ausschließlich um den Aufenthalt bei den Wasserfällen geht, sondern um das aufregende Gesamterlebnis im Katmai National Park.

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