Automatische Telefonanrufe als Wahlkampfmittel?

Es scheint als habe die GOP auch solche Personen angerufen, die auf einer landesweiten "Do-Not-Call" Liste eingetragen sind. Damit wäre das Gesetz in New Hampshire gebrochen, dass solche Personen wenn dann nur persönlich kontaktiert werden dürfen. Die GOP hat zwar jetzt diese Anrufe an diese Personengruppe eingestellt, aber die Demokraten in New Hampshire nehmen an die GOP habe dieses Gesetz absichtlich gebrochen und der Effekt zu nicht umzukehren. Es ist nicht zu bewerten, wie starkt der Einfluss dieser Aktion war. Das Ganze scheint doch mehr ein weiteres Zeichen dafür zu sein mit welchen (teils ungewöhnlich) harten Methoden dieser Wahlkampf geführt wird.

Des weiteren haben auch die Demokraten (DEM) bewiesen, dass sie interessante Einfälle haben können. So wurden in Housten freie Grippeimpfungen für Frühwähler angeboten. Diese Aktion wurden anscheinend speziell in Viertel durchgeführt, welche überwiegend von Schwarzen und Hispanos bewohnt werden. Da diese Gruppen zu den wahrscheinlichen Wählern der Demokraten gehören witterte die GOP hier den Versuch Wähler an die Urnen zu bekommen. Nach einer Beschwerde durch die Republikaner wurden die Impfungen eingestellt. 

Unter dem Strich scheint das Rennen speziell um den Senat ja noch knapp zu werden (siehe zum Beispiel Electoral-Vote.com). In Florida kam es angeblich schon wieder zu Unregelmäßigkeiten mit den verwendeten Wahlmaschinen.

Es könnte also für die Auszähler eine lange Nacht werden…

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