Asien ? Kontinent der Männer – und bald ohne Frauen?

Denn dort gibt es immer weniger
Frauen. Schuld an allem ist Albert Macovski’s Erfindung – das Ultraschallgerät,
dass die Bestimmung des Geschlechts vor der Geburt ermöglicht. Dies, obwohl
nicht ganz so neu,  hat enorme Folgen für
die Bevölkerung Asiens.
 
Millionen asiatischer Eltern
entscheiden sich gegen die Geburt eines Mädchens und favorisieren männlichen
Nachwuchs. Schon 1990 warnte der Indische Ökonom und Nobelpreisträger Amartya Sen, dass 100 Millionen Frauen
fehlen würden, um ein gesundes Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.
 
In der Natur kommen normalerweise auf 100
geborene Mädels 105 Jungs. Dieser Umstand wurde durch Macovski’s
Erfindung allerdings durcheinander gebracht, so dass dieses Verhältnis
in vielen Regionen Chinas
und Indiens mittlerweile bei 120 Männern auf 100 Frauen liegt. Die
Folge ist offensichtlich – Asien hat einfach zu viele Männer bzw. zu
wenige Frauen
 
Auch die offizielle Ächtung
pränataler Diagnostik wird diesen Missstand nicht so schnell beheben. Ein
interessanter Fakt ist zudem, dass ausgerechnet in wirtschaftlich
prosperierenden Regionen mehr Männer geboren werden und in ärmeren Gegenden
mehr Frauen.

In absehbarer Zukunft werden Frauen also sehr sehr begehrt sein.
Organisiertes Verbrechen im Bereich Prostitution und Frauenhandel
sowie Zwangsehen werden zu vorrangigen Probleme asiatischer
Gesellschaften werden.
Andererseits kann auch über eine Explosion der schwulen Szene
spekuliert
werden. Vielleicht wird ja aus Shanghai das chinesische San Francisco.
 
Gefunden in Foreign Policy.

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