Anti-Pilz Diät: So heilen Sie Candida und essen sich gesund

Eine Infektion mit Candida ist meist eine sehr unangenehme Sache. Wenn bei Ihnen candida albicans diagnostiziert wurde, ist deshalb eine gründliche Intervention angezeigt. Natürlich werden Sie von Ihrem Arzt sofort ein Anti-Candida-Mittel zur Therapie verschrieben bekommen. Zur effektiven Unterstützung der Therapie sollten Sie dem Pilz jedoch immer auch seine Wachstumsgrundlage entziehen. Es ist deshalb empfehlenswert, eine Anti-Pilz-Diät zu machen.
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Eine Candida-Diät bringt mit sich, dass Sie bestimmte Lebensmittel für mehrere Wochen komplett aus Ihrem Speiseplan streichen sollten. Auf diese Weise werden die lästigen Pilze quasi ausgehungert. Die folgenden Lebensmittel sollten Sie bei einem Pilzbefall mindestens 3 Wochen lang strikt meiden:

Anti-Pilz Diät: So wird's gemacht!

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Lebensmittel, welche Kohlenhydrate enthalten.

Zucker bietet den idealen Nährboden für die hartnäckigen Pilze. Meiden Sie deshalb alle Weißmehlprodukte sowie zuckerhaltige Speisen. Dies betrifft sowohl normalen Zucker als auch Fruchtzucker und Honig. Achtung: Auch Fruchtsäfte und Limonaden enthalten viel Zucker.

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Lebensmittel, welche selbst Pilze enthalten.

Bedenken Sie, dass auch viele Lebensmittel aus Pilzkulturen hergestellt werden. Besonders der Verzehr von Käse und Essig ist deshalb sehr kritisch.

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Lebensmittel, welche Hefe enthalten.

Während der Anti-Pilz-Diät sollten Sie strikt die Finger von Wein und Bier lassen. Verzichten Sie außerdem auf Weißmehlbrot und alle Produkte, die aus Bierhefe hergestellt werden. Achtung: Auch B-Vitamine können mitunter aus Hefezucht hergestellt sein. Für die Dauer der Diät sollten Sie deshalb auf diese verzichten.

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Bleiben Sie konsequent!

Der konsequente Verzicht auf diese kritischen Lebensmittel erfordert natürlich etwas Selbstdisziplin. Und auch nach Ablauf der drei Wochen sollten Sie mit den üblichen Verdächtigen kritisch umgehen. Ein Genuss in Maß ist dann jedoch wieder erlaubt. Wenn Sie sich konsequent an diesen Diätplan halten, erhöhen Sie den Therapieerfolg einer Anti-Pilz-Diät erheblich.

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Nicht ohne ärztliche Betreuung!

Achtung: Sie sollten diese Diät auf keinen Fall ohne ärztliche Betreuung durchführen. Insbesondere die enge Überwachung Ihrer Blutwerte ist dabei wichtig, da die Erkrankung dem Körper sehr viele wichtige Nährstoffe entzieht. Nur so kann Ihr Arzt sicherstellen, dass Sie mit allen wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Hinzu kommt: Bei unsachgemäß praktizierter Diät besteht immer auch das Risiko, dass sich die Pilze einfach andere Nährstoffquellen suchen. Sobald in diesem Zusammenhang Eiweiß verstoffwechselt wird, kann das verheerende Folgen für Ihren Organismus haben.

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Bei diesen Lebensmitteln dürfen Sie zuschlagen!

Zum Abschluss eine Liste mit Lebensmitteln, die Sie während der Diät verstärkt genießen dürfen:

  • Milch (besonders günstig: Joghurt, Kefir, Buttermilch und andere Produkte mit lebenden Milchsäurebakterien)
  • Sauerteig-Roggenbrot, Vollkornbrot, Vollkornkekse, Getreideprodukte (Müsli usw.)
  • Kartoffeln
  • Fleischwaren ohne Wurst
  • Wasser und ungesüßte Kräutertees, Gemüsesäfte
  • Leckere kohlenhydratfreie Rezepte wie diese!

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