Anakoluth

 Jeder baut sich im Laufe seines Lebens ein Netzwerk aus vertrauten Personen aufgebaut, Dienstleistungen ganz klar auch dazugehören. Mir kann keiner erzählen, dass er nicht sein Leben lang die perfekte Friseurin suchen und finden, oder seinen Lieblingsbäcker, mit dem leckeren Käsekuchen insgeheim geliebäugelt hat. Genauso geht mir das auch, und ich noch etwas viel besseres. Ich habe eine Buchhändlerin meines Vertrauens. Ich brauche nicht zu Dussmann rennen und im Gedränge, mit tausend anderen Berlinern das neue Buch meiner nächsten schlaflosen Nacht. Darum hier mein Tipp, für den ultimativen Bücherkauf.

Anakoluth- heißt er, der Laden – aber was das heißt, ich es euch zu erklären möchte, hab ich ewig gebraucht: Also, bedeutet soviel wie Satzbruch, mündlich auftritt, kann aber auch ist Stilmittel schriftlich eingesetzt. Anakoluth bezeichnet man Folgewidrigkeit oder Unvollständigkeit im Satzbau, wie ein neu hereinbrechender Gedanke, dass heute Halloween ist, so wie dieser Blog.

So jetzt reichts aber. Ich mach mir erst mal, ach ja, die Bücher.

Die Frau hinter all diesen und Anakoluth ist eigentlich immer da, sie jedes Buch scheinbar schon gekannt, sucht und findet, und große Vielfalt. Kann mir immer helfen!!!

Jetzt habe ich ganz vergessen, die Adresse, wo man Anakoluth finden kann.

Ganz einfach in am Alexanderplatz unspektakulären Berlin-Carree-Center.

Man muss sich durch viele unwichtige Geschäfte vorbei zu Anakoluth, um die habe ich jetzt wirklich den Faden verloren.

 

Buchhandlung Anakoluth im Berlin-Carré

Karl-Liebknecht-Str. 13

10178 Berlin


www.anakoluth.de

Eine Meinung

  1. Aufruf zur großen Berlin-Umfrage: Was würdet Ihr einem Ami über Berlin erzählen? Liebe Berlin-Blog-Leser: Ende des Monats fahre ich (www.ethansen.de) nach Amerika und nehme dort an einer Podiumsdiskussion über „das neue Berlin“ teil. Kein Problem: Ich wohne seit zehn Jahren im immer neuen, immer alten Berlin. Doch da fiel mir auf: Hoppla, es gibt viele Berlins und ich kenn nur eine. Einerseits würden die Amerikaner das gar nicht merken, andererseits frage ich mich, ob es Aspekte vom „neuen, jungen“ Berlin gibt, die man doch erwähnen sollte, die ich gar nicht kenne. Meine Frage an Euch, falls Ihr ein paar Minuten Zeit habt, darüber nachzudenken: Was würdet Ihr einem jungen amerikanischen Publikum über Berlin heute erzählen wollen? Nix historisches, nix mit Checkpoint Charlie und Reichstag… ich suche Geheimtipps, persönliche Anekdoten, Do’s und Don’ts, Go’s und No-Go’s. Ich freue mich auf jede Antwort. (Meine E-Mail: eric(at)ethansen.de). Ich poste sie auch im Blog und berichte auch später über die Reise und über die Reaktion in Amerika auf Eure Antworten. Euer, ETH

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