Alzheimer Selbsthilfe – wie man sich selbst helfen kann

Alzheimer gehört zu den Volkskrankheiten Nummer 1. Experten sagen auch für die Zukunft einen Anstieg der Demenz-Erkrankung in der Bevölkerung voraus. Einige einfache Verhaltensweisen, Grundregeln und Übungen können dazu verhelfen den Krankheitsverlauf einer beginnenden Demenz zu verlangsamen.

Alzheimer Selbsthilfe – Tricks im Alltag

Zu Selbsthilfe bei Alzheimer gehört in erster Linie, dass man sich eingesteht an der Krankheit zu leiden, wenn man erste Anzeichen oder gar die Diagnose vom Arzt bekommen hat. Erst dann kann aktiv Selbsthilfe in Angriff genommen werden, um die Erkrankung zu bekämpfen. Grundlage jeder Selbsthilfe bei Demenz ist es sich über die Ursachen und die Krankheit an sich zu informieren. Auch der Austausch mit anderen, die betroffen sind, ist nicht nur für die emotionale Unterstützung hilfreich.

Um Alzheimer im Alltag gewachsen zu sein, kann beispielsweise je nach Schweregrad der Erkrankung mit Gedächtnisstützen gearbeitet werden. Eine Telefonliste mit wesentlichen Informationen hinter Namen und Telefonnummer hilft ebenso können die Türen in der Wohnung gekennzeichnet werden. Eine Checkliste an der Haustür erinnert nochmal daran alles in der Wohnung auf seine Richtigkeit zu kontrollieren.

Wie man sich selbst helfen kann – körperlich und geistig rege bleiben

Alzheimer ist eine neuronale Erkrankung, darum gilt es in erster Linie das Gehirn zu trainieren und fit zu halten. Eine bestimmte Lebensweise und einige paar grundsätzliche Übungen helfen dem Krankheitsverlauf von Alzheimer nicht nur entgegenzuwirken, sondern auch vorzubeugen. Zu diesen grundsätzlichen Sachen gehört Bewegung, da sie die Leistungsfähigkeit im Alter bewahrt. Intensive Ausdauerprogramme können leichte Denkdefizite sogar wieder verbessern.

Zur Alzheimer Selbsthilfe gehört auch sich durch regelmäßiges Gedächtnistraining dafür zu sorgen das Gehirn auf Trab zu halten. Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten spielerisch sein Gedächtnis zu trainieren. Einige einfache Übungen gibt es hier. Übrigens, Routine und Langeweile sind für jedes Gehirn schädlich, also am besten immer für neue Erfahrungen sorgen durch Reisen, Kurse, Gespräche und neu entdeckte Interessengebiete.

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2 Meinungen

  1. Guten Tag,

    mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel „Alzheimer: Selbsthilfe – wie man sich selbst helfen kann“. Ich möchte Sie an dieser Stelle gerne auf meine „Erfindung“, den ICH-PASS aufmerksam machen. Der ICH-PASS ist eine Biographie im Passformat, in dem jeder Mensch für sich ausfüllen kann, welche Vorlieben und Abneigungen er/sie hat. Ein persönliches Dokument für Zeiten der Bewusstlosigkeit im weitesten Sinne.

    Mehr gibt’s unter http://www.ich-pass.de. In der Rubrik „Presse/TV“ finden Sie
    diverse Zeitungsartikel, zwei Radio- und ein TV-Interview.

    Viele Grüße aus Freiburg

    Sigrid Hofmaier
    http://www.ich-pass.de
    http://www.komtext.com

  2. Stefanie Guim Marcé

    Hallo,

    herzlichen Dank für diesen tollen Artikel!
    Bei meinem Vater ist gerade Alzheimer diagnostiziert worden, und jetzt suchen wir nach Möglichkeiten, ihn auf Trab zu halten.
    Durch Ihren Artikel haben wir jetzt neue Anregungen erhalten, was man mal ausprobieren kann, Vielen Dank daher für die wirklich interessanten Informationen!

    Gruß,
    Stefanie

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