Africa Cup 2017: Kurzzeit-Exodus der Spieler

Aubameyang spielt mit, Baba und Bouhaddouz auch: Seit dem 14. Januar wird bis zum 5. Februar in Gabun wieder um den Africa Cup gekickt. Viele Vereine werden folglich eine ganze Weile auf ihre Stars aus Afrika verzichten müssen.

Africa Cup 2017: Kurzzeit-Exodus der Spieler

Viele Vereine vorübergehend ohne Kicker

Viele Teams aus der Ersten und Zweiten Bundesliga müssen auf ihre Kicker aus Afrika verzichten. So fuhr Ihlas Bebou aus Togo nach Gabun, der für den Fortuna Düsseldorf spielt, ebenso wie der Herthaner Salomon Kalou (spielt für die Mannschaft der Elfenbeinküste) und Abdul Rahman Baba vom FC Schalke 04 (Ghana). Auch mit von der Partie sind bei diesem Afrika-Turnier Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund (spielt für Gabun) sowie der St. Paulianer Aziz Bouhaddouz (Marokko). Für Kamerun spielt Jaques Zoua vom 1. FC Kaiserslautern auf, und der SV Werder Bremen muss auf Sambou Yatabaré verzichten, der für Mali antritt.

Voller Einsatz: Die ersten Spiele des Cups

Die Bundesliga-Kicker zeigten für ihre jeweilige Nationalmannschaft seit Beginn des Africa Cups bereits jede Menge Engagement – ob das Turnier sie verletzungsfrei zurückkommen lässt, bleibt dabei abzuwarten. So bestritt Pierre-Emerick Aubameyang mit seinem Team des Gastlandes Gabun gleich das Eröffnungsspiel gegen Guinea-Bissau. Der Wahl-Dortmunder konnte seine Mannschaft in der 54. Minute mit einem 1:0 in Führung kicken, das allerdings von Juary Soares in der Nachspielzeit in ein 1:1 verwandelt wurde.

Viele unentschiedene Begegnungen

Beim Spiel Algerien – Simbabwe kam der Schalker Nabil Bentaleb auf der algerischen Seite über die ganze Distanz zum Einsatz, konnte bei einem 2:2 allerdings keinen entscheidenden Treffer landen. In der Gruppe C des Cups begegneten sich bereits die Elfenbeinküste und Togo – hier spielten gleich zwei sturmstarke Spieler aus Deutschland mit: Salomon Kalou und Ihlas Bebou. Dennoch blieb es bei diesem Treffen ebenfalls bei einem 0:0-Unentschieden. Anders lief es beim Spiel DR Kongo gegen Marokko: Die kongolesische Mannschaft konnte es mit einem 1:0 für sich entscheiden. Mit dabei: Der Innenverteidiger Marcel Tisserand vom FC Ingolstadt, der die ganze Spielzeit über auf dem Platz stand und für die nötige Sicherheit im Strafraum der kongolesischen Nationalmannschaft sorgte.

Bildquelle: Thinkstock, 101092470, iStock, Nuno Garuti

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