Afghanen profitieren von Folter

Wie die Los Angeles Times  heute berichtet, geht das Geschäft mit Datenträgern der US-Streitkräfte weiter. Auf einem Markt in der afghanischen Stadt Bagram ist am Montag ein USB-Sticks aufgetaucht, auf dem Verhörtechniken beschrieben werden, die Häftlinge kontrollierbar machen sollen.
 
Nur wenige Wochen zuvor tauchten Datenspeicher auf, die geheime Militärdokumente enthielten. Seinerzeit mussten die US-Streitkräfte das Computerzubehör für mehrere tausend Dollar zurückkaufen. Danach kam das Geschäft mit den Speichermedien zum Erliegen.
 
Mittlerweile haben die Markthändler neue Quellen erschlossen und freuen sich schon auf das erneute Geschäft mit den Streitkräften. Bei der nun herrschenden Nachfrage dürfte der Preis für die Waren allerdings erneut gestiegen sein.

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