AC Mailand glücklich weiter! Lokalrivale Inter hingegen ist verdient ausgeschieden

Abermals hatte in diesem Jahr, ein vergleichsweise kleines
Team, den AC Mailand am Rande einer Niederlage. Bis zur 89. Minute stand es im
Giuseppe Meazza Stadion nämlich 1:1. Aufgrund des 0:0 im Hinspiel, hätte dies
das Aus für die „Rossonieri“ bedeutet. Sogar verdient, weil Olympique Chancen
am Fließband vergab und eigentlich 3:1 hätte führen müssen.
 
Letztendlich bewiesen Kaka, Inzaghi und Co. jedenfalls, warum
sie zu den Favoriten auf den Champions League Titel gehören. Wie schon im
letzten Jahr, als die Mannen von Carlo Ancelotti, gegen den PSV Eindhoven,
scheinbar kurz vor dem Aus standen, jedoch in der letzten Minute noch
weiterkamen.
 
In
gleicher Art und Weise sollte es gestern Abend von Statten gehen. Lyon
war besser, hätte es verdient gehabt ins Halbfinale einzuziehen und was
passiert? Inzaghi staubt, in der der 89. Minute, einen Schuss
Shevchenkos, ins Tor ab und versetzte den Franzosen den Todesstoss.
Unerheblich zu erwähnen, dass der Ukrainer im weiteren Verlauf auf 3:1
erhöhte.
 
Lokalrivale Inter hingegen, darf seit gestern Abend alle
Hoffnungen auf einen Titel in dieser Saison begraben. Gegen den Underdog aus
einer Provinzstadt in Spanien, namens Villareal, gab es eine 0:1 Niederlage. Was
sich so knapp anhört, war in Wirklichkeit ein völlig verdienter Sieg der
Spanier. Er hätte höher ausfallen dürfen und müssen, da die Spielweise der
Italiener an die Trägheit des ehemaligen NDR- Walrosses Antje erinnerte. Einzig
Milan- Verteidiger Materazzi sorgte für Schlagzeilen.
 
In negativer Hinsicht: aus Frust haute er Juan Pablo Sorin
den Ellbogen ins Gesicht, dass dieser wegen einer Platzwunde behandelt werden
musste. Schiri Vassaras hatte anscheinend die Tomaten- Brille auf und ahndete
dieses Foul nicht. Hoffentlich gibt das ein Nachspiel, denn solche Aktionen haben
im Fussball nichts zu suchen. Diego Klimowicz, VFL Wolfsburg, wurde für solch
einen Ellbogencheck, am letzten Wochenende gegen den MSV Duisburg, für vier
Spiele gesperrt. Richtig so!   

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