4. Juli Teil IV: Party und Spiel

Wir kamen also im Garten an, beladen mit Töpfen und Schüsseln, gefüllt mit Essen, Flaschen, Papiertellern, Plastelöffeln und Gabeln. Alles hingestellt und ran an Schläger, Handschuh und Ball. Erste fälschliche Annahme: es heißt zwar Softball, ist aber keiner. Er ist definitiv weicher, als die Bälle, die in den richtigen Spielen verwendet werden, aber trotzdem hart genug, dass es schwer ist, ihn weit zu schmeißen. Natürlich nicht werfen, sondern er wird mir zugeworfen von einem Mann in der Mitte, pitcher (Werfer) genannt, muss meinen Schläger treffen und vorzugsweise WEIT fliegen, an eine Stelle, wo niemand steht und ihn fangen kann. In der Zwischenzeit lasse ich den Schläger fallen und renne zum ersten Stopppunkt (base). Einfacher gesagt, als getan. Ich brauche fünf Versuche, um einmal auch nur ansatzweise den Ball mit dem Schläger zu treffen. Natürlich reicht die Wucht nicht aus und ich komme nicht bis zur Base. Das ist dann ein Aus und ich komme in der Runde nicht weiter (und mein Team kriegt keinen Punkt).

Es hat wirklich Spaß gemacht, nicht nur, weil wir gewonnen haben, sondern weil es ein Teamspiel ist und die Regeln ein bisschen verändert wurden. Normalerweise habe ich nämlich keine fünf oder mehr Versuche, den Ball zu treffen … peinlich … Ratschläge aus allen Ecken: du musst dich auf den Ball konzentrieren; den Schläger höher halten; nicht nach vorne lehnen – naja, sie meinen es ja nur gut. Ausserdem habe ich viele neue Wörter gelernt, die zwar aus dem Baseball kommen, aber auch in Redewendungen im Alltag verwendet werden.

Nach dem sechsten inning (Runde), laufen wir zufrieden, müde und hungrig zum Grill. Ein paar Nichtsportler haben alles aufgebaut und sind fleissig am Fleisch umdrehen. Es gibt Würstchen und dazu passendes, aufgeschnittenes, längliches Brot, damit man sich einen Hotdog basteln kann. Steak ist auch zu haben, der Ketchup darf nicht fehlen, schließlich ist das eines der amerikanischen Markenzeichen. Der Senf kommt dafür aus Dijon. Jetzt heisst es, die Seele baumeln lassen, die Natur geniessen, quatschen und essen. Letzteres beschreibe ich lieber nicht, sondern lasse die Fotos für sich sprechen.

Happy July Fourth!

Keine Meinungen

  1. Na, ich glaube, da hat jemand ein echtes Problem – ich mache mir inzwischen ernsthafte Sorgen um die psycho-soziale Kompetenz und Gesundheit von Hr. Tiefensee. Oder hat er bzgl. einer zukünftigen Gesundheitsreform auch eine Ermächtigungsgrundlage? Gruß”weißnichts”

  2. Unser Agenda 2010 vorantreiben. Es bleiben nur noch einige Monate…bis zum Genusssssssss

  3. Einmal was anderes und komisches.Aber wenn die Pläne von Schäuble wirklich umgesetzt werden wirds wohl nicht mehr so lustig sein

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*