?Die Solidarität mit Kuba ist unstrittig, Ende der Durchsage.?

Andre Brie, einer der Gescholtenen, sieht die Partei auf dem
Weg zurück zur SED und wirft ihr vor, bis heute kein Verhältnis zu den Menschenrechten gefunden zu haben.
 
Dass er damit nicht ganz Unrecht hat, zeigt ein Blick auf
die Erklärung des Parteivorstandes. Darin heißt es, „Dem sozialistischen
Kuba gehört unsere Solidarität. Wir stehen an der Seite des kubanischen
Volkes…“. Auf Seiten des kubanischen Volkes? Wohl eher auf Seiten des
kommunistischen Diktators Fidel Castro!
 
Dieser lässt Oppositionelle wegsperren und misshandeln, drangsaliert
nicht nur einheimische Journalisten und bestraft Menschen „einzig und allein dafür, dass sie friedlich ihre Meinung äußern.“, so Amnesty International.
 
Die PDS/Linkspartei stört all dies jedoch nicht. Sie steht
nach wie vor treu zu ihrem alten Spezi Fidel. An einer Debatte besteht
offensichtlich kein Interesse. Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der
Linken, erstickte sie mit der Aussage: „Die Solidarität mit Kuba ist unstrittig, Ende der Durchsage.“
 
Angesichts dieser Haltung scheint mir, die Partei des
demokratischen Sozialismus, trägt ein Adjektiv zu viel in ihrem Namen.

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